Wer hier zeigt
Ich fotografiere,
was sich verändert.
Ich bin Alexander Sorge. Mich interessieren Landschaften nicht als Kulisse, sondern als etwas Lebendiges — geprägt von Wetter, Nutzung, Zeit und den Veränderungen des Klimas.
Meine Haltung
Natur ist kein ruhender Hintergrund.
Sie verschiebt Grenzen, passt sich an, verliert etwas und bringt anderes hervor. Die Klimaveränderung zeigt sich dabei selten in einem einzigen dramatischen Bild. Oft beginnt sie in den leisen Verschiebungen: Wasserlinien liegen anders, Vegetation zieht sich zurück, Jahreszeiten geraten aus ihrem vertrauten Takt.
Ich möchte diese Veränderungen weder beschönigen noch zu schnellen Symbolen machen. Meine Fotografie beginnt mit dem Hinsehen — geduldig, wiederholt und offen genug, damit ein Ort mehr sein darf als eine These.
Mich interessiert nicht nur, wie Landschaft aussieht. Mich interessiert, was sie erzählt, wenn man lange genug bleibt.
Alexander Sorge
Veränderung ist auch mein berufliches Thema.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen, Teams und Organisationen durch Veränderungsprozesse. Dort wie in der Fotografie geht es für mich um Aufmerksamkeit, Verantwortung und die Fähigkeit, eine Entwicklung nicht vorschnell festzuschreiben.
Die Kamera gibt mir dafür eine andere Sprache. Sie zwingt mich, langsamer zu werden, genauer zu beobachten und auch das stehen zu lassen, was noch keine fertige Antwort hat.
In Arbeit · Coming soon
Projekte, die Zeit brauchen.
Ich arbeite gern über längere Zeit an fotografischen Reihen. Ich kehre zurück, vergleiche, verwerfe und ordne neu. Diese Arbeitstitel zeigen, wohin der Blick als Nächstes geht.
Landschaften im Übergang
Eine Langzeitbeobachtung über sichtbare und unsichtbare Veränderungen in vertrauten Landschaften.
Spuren des Wassers
Ufer, Niedrigwasser und die Linien, an denen sich Nutzung, Wetter und Erinnerung begegnen.
Am Rand des Waldes
Über Räume, die Schutz versprechen und zugleich besonders deutlich auf Veränderung reagieren.
Warum brennweite28
Bilder dürfen für sich wirken. Geschichten dürfen bleiben.
Das Portfolio zeigt die konzentrierte Auswahl. Im Journal bekommen Orte, Wege und entstehende Projekte mehr Raum — für Hintergründe, Beobachtungen und die Gedanken zwischen zwei Bildern.