brennweite28

Wer hier zeigt

Ich fotografiere,
was sich verändert.

Ich bin Alexander Sorge. Mich interessieren Landschaften nicht als Kulisse, sondern als etwas Lebendiges — geprägt von Wetter, Nutzung, Zeit und den Veränderungen des Klimas.

Berghänge unter blauem Himmel
Aufmerksam bleiben, auch wenn die Veränderung leise beginnt.

Meine Haltung

Natur ist kein ruhender Hintergrund.

Sie verschiebt Grenzen, passt sich an, verliert etwas und bringt anderes hervor. Die Klimaveränderung zeigt sich dabei selten in einem einzigen dramatischen Bild. Oft beginnt sie in den leisen Verschiebungen: Wasserlinien liegen anders, Vegetation zieht sich zurück, Jahreszeiten geraten aus ihrem vertrauten Takt.

Ich möchte diese Veränderungen weder beschönigen noch zu schnellen Symbolen machen. Meine Fotografie beginnt mit dem Hinsehen — geduldig, wiederholt und offen genug, damit ein Ort mehr sein darf als eine These.

Mich interessiert nicht nur, wie Landschaft aussieht. Mich interessiert, was sie erzählt, wenn man lange genug bleibt.
Baum und Weide an einem Berghang
Porträt von Alexander Sorge

Alexander Sorge

Veränderung ist auch mein berufliches Thema.

In meiner Arbeit begleite ich Menschen, Teams und Organisationen durch Veränderungsprozesse. Dort wie in der Fotografie geht es für mich um Aufmerksamkeit, Verantwortung und die Fähigkeit, eine Entwicklung nicht vorschnell festzuschreiben.

Die Kamera gibt mir dafür eine andere Sprache. Sie zwingt mich, langsamer zu werden, genauer zu beobachten und auch das stehen zu lassen, was noch keine fertige Antwort hat.

In Arbeit · Coming soon

Projekte, die Zeit brauchen.

Ich arbeite gern über längere Zeit an fotografischen Reihen. Ich kehre zurück, vergleiche, verwerfe und ordne neu. Diese Arbeitstitel zeigen, wohin der Blick als Nächstes geht.

01Arbeitstitel

Landschaften im Übergang

Eine Langzeitbeobachtung über sichtbare und unsichtbare Veränderungen in vertrauten Landschaften.

02Arbeitstitel

Spuren des Wassers

Ufer, Niedrigwasser und die Linien, an denen sich Nutzung, Wetter und Erinnerung begegnen.

03Arbeitstitel

Am Rand des Waldes

Über Räume, die Schutz versprechen und zugleich besonders deutlich auf Veränderung reagieren.

Warum brennweite28

Bilder dürfen für sich wirken. Geschichten dürfen bleiben.

Das Portfolio zeigt die konzentrierte Auswahl. Im Journal bekommen Orte, Wege und entstehende Projekte mehr Raum — für Hintergründe, Beobachtungen und die Gedanken zwischen zwei Bildern.