Reiseblog · Gardasee
Vier Tage am Wasser
Vier Tage, kein Plan, eine Kamera. Was dabei herauskommt, ist kein Reisebericht — eher eine Liste von Stellen, an denen es sich lohnt, stehen zu bleiben.
Spot: Am Gardasee · Malcesine

Der Wind kommt am Vormittag von Norden und dreht gegen Mittag. Wer segelt, weiß das; wer fotografiert, merkt es am Wasser — die Farbe wechselt von Tinte zu Türkis, und die Berge treten näher.
Lage: Westufer, unterhalb des Monte Baldo
Anreise: Fähre ab Limone, 25 Minuten
Beste Zeit: Früher Vormittag
Der See ist am schönsten, bevor er aufwacht.
— Notiz vom zweiten Tag
Spot: Der stille See · Sylvenstein

Auf dem Rückweg, kurz hinter der Grenze. Der Wald steht kopf im Wasser, und das Licht kommt von unten.
Lage: Nordufer, am Damm
Dauer: Eine halbe Stunde
Was bleibt: vier Tage, in denen niemand etwas von mir wollte.